Samstag, 23 März 2019

Solidarität mit dem venezolanischen Proletariat – gegen jede patriotische und nationalistische Versuchung

Uns Kommunisten ist es nicht gleichgültig, was gerade in Venezuela passiert, genauso wenig wie uns die sozialen und politischen Auswirkungen der strukturellen Krise der kapitalistischen Ökonomie gleichgültig sind, die sich fortziehen und weiter verschärfen, die bürgerliche Allianzen und Gruppierungen aus den Fugen geraten lassen und überall auf der Welt die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Proletarier verschlechtern.

Aber ganz klar ist und bleibt unser Bezugspunkt das internationale Proletariat, seine unmittelbaren und künftigen Interessen. Nachdrücklich drücken wir deshalb unsere aktive Solidarität mit den venezolanischen Proletariern aus, die von allen Seiten angegriffen werden: vom US-Imperialismus wie von der nationalen Bourgeoisie in all ihren Schattierungen (ob “Regime” oder “Opposition”), von den europäischen Imperialismen wie vom russischen, türkischen – all den herumkreisenden Geiern.

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Die “Gelbwesten”: ein kurzlebiger Volksaufstand, eine langlebige demokratische Illusion

Veranstaltung: Sonntag, 03. Februar 2019 um 15 Uhr in der K9, Kinzigstraße 9, Berlin-Friedrichshain (Ankündigung)

Von allen Klassen, welche heutzutage der Bourgeoisie gegenüberstehen, ist nur das Proletariat eine wirklich revolutionäre Klasse. Die übrigen Klassen verkommen und gehen unter mit der großen Industrie, das Proletariat ist ihr eigenstes Produkt.

Die Mittelstände, der kleine Industrielle, der kleine Kaufmann, der Handwerker, der Bauer, sie alle bekämpfen die Bourgeoisie, um ihre Existenz als Mittelstände vor dem Untergang zu sichern. Sie sind also nicht revolutionär, sondern konservativ. Noch mehr, sie sind reaktionär, sie suchen das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Sind sie revolutionär, so sind sie es im Hinblick auf den ihnen bevorstehenden Übergang ins Proletariat, so verteidigen sie nicht ihre gegenwärtigen, sondern ihre zukünftigen Interessen, so verlassen sie ihren eigenen Standpunkt, um sich auf den des Proletariats zu stellen.

Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

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Antifaschistische Demokratie-Rettung oder Staatskritik? Was taugt Agnolis Staatskritik heute?

Veranstaltung: Samstag, 8. September 2018 um 18 Uhr im Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Die 1967 in Westberlin erschienene Schrift Agnolis „Die Transformation der Demokratie“ galt als die „Bibel der APO“. Seine Analyse der postfaschistischen, verbandlichten Demokratie als kapitalistisches Herrschaftsinstrument und der integrierenden Institutionalisierung sozialer Konflikte war ein wichtiger theoretischer Impulsgeber für die Staatskritik der außerparlamentarischen Opposition in der BRD und in Österreich.

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Die Bewegung der „Gelbwesten“ in Frankreich - Volksaufstand und demokratische Illusionen

Veranstaltung: Sonntag, 03. Februar 2019 um 15 Uhr in der K9, Kinzigstraße 9, Berlin-Friedrichshain

Sie entstanden im November letzten Jahres scheinbar aus dem Nichts und prägen auch im neuen Jahr das Geschehen auf den Straßen und Plätzen der größeren Städte Frankreichs: Die Demonstrationen und Blockaden der Gelbwesten. Militante Auseinandersetzungen sowie die Blockaden von Straßen, Innenstädten und einzelner Unternehmen durch hunderttausende Demonstranten haben die französische Regierung und ihre „Ordnungskräfte“ in Schwierigkeiten gebracht und wurden für viele sich als links verstehende Menschen zum positiven Bezugspunkt. In der Bewegung selber gibt es ein Sammelsurium an recht unterschiedlichen Positionen; außerdem setzen sich immer mehr Forderungen nach demokratischer Teilhabe mittels Bürgerreferenden (RIC – référendum d’initiative citoyenne) durch. Was hat es also mit den Gelbwesten auf sich?

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Die Integration der 68er in den Staat des Kapitals – Was taugt Agnolis Staatskritik heute?

Infoveranstaltung: 16/06/2018, 17h • K9 (Hinterhof), Kinzigstraße 9, 10247 Berlin-Friedrichshain

In der postfaschistischen BRD mit seinen Alt-Nazis, der Kommunistenverfolgung, der SPD mit ihrem Godesberger Programm und der Zerstörung fast jeglicher revolutionärer Kontinuität durch Stalinisten, Faschisten und Demokraten galt Johannes Agnoli vor 50 Jahren mit seinen Analysen der verbandlichten Demokratie und der Institutionalisierung sozialer Konflikte als theoretischer Impulsgeber für die Staatskritik der außerparlamentarischen Opposition (APO).

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International Press

 

            pc012019        

            

 

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